Der diakonische Dienst sagt Danke!


Ich habe vieles über das Leben gelernt, aber das wertvollste war: Es geht weiter!


Wir sagen Danke!

Vielen Dank, dass Sie die Tagespflege Bad Bentheim durch gezielte Diakoniespenden unterstützen.
Wir konnten zwei neue Liegesessel anschaffen und sind dafür sehr dankbar.
Ihr Team
Tagespflege am Schlosspark Bad Bentheim Diakonischer Dienst gGmbH
www.diakonischer-dienst.de

 

"Gott loben, das ist unser Dank!"

Unter diesem Satz aus dem Lied  288 stand der 125-jährige Jubiläumsgottesdienst.

Wir sind dankbar und freuen uns, diese vielen Jahre als  Posaunenchor erlebt zu haben, mit viel Freude an der Musik. 
So finden in unserem Chor Alt und Jung in der Bläserarbeit eine gemeinsame Aufgabe, die darin besteht, Gott zu  loben. Nicht nur in den Gottesdiensten, auch bei Geburtstagsständchen möchten wir das Lob Gottes mehren und danken für unser Leben.
Menschen in Seniorenheimen und betreuten Wohneinrichtungen, all die Menschen möchten wir erfreuen mit Liedern und Chorälen. Aber auch daran erinnern, dass Gott auf unseren Dank und Lob wartet. Denn wer Gott Dank und Lob entgegen bringt, rechnet mit seiner Existenz und bekommt wieder Kraft und Antrieb in seinem Leben. Ohne dieses Bewusstsein, an Gottes Seite zu stehen, wäre es mir und uns nicht möglich, diesen Dienst in all den Jahren zu tun.
Wir sagen Gott Dank für all die Kraft und Freude, die er uns geschenkt hat. Darum  haben wir auch keine Ehrungen für langjährige Treue  vorgenommen. Gott allein gebührt die Ehre. Eine Urkunde haben wir von der Landeskirche erhalten.   Besonders danken möchte ich allen ehemaligen Bläsern, die in den  Anfangszeiten im Chor ihren Dienst getan haben, aber besonders auch den jetzigen aktiven Mitgliedern des Chores für ihren treuen Dienst  am Lob Gottes und in unserer  Gemeinde.   Danken möchte ich auch der Kirchengemeinde.
Sie hat uns in all den Jahren begleitet mit dem Wort Gottes und uns auch finanziell   unterstüzt, wenn Not in der Kasse war. Auch danken möchte ich all denen, die uns hier und da mit Spenden gut bedacht haben.   Danke sage ich allen, die uns für diesen Tag Gottes Segen und gutes  Gelingen gewünscht haben. Wir  haben uns sehr gefreut.   H. Günnemann

Lieber Posaunenchor,  Wir danken Euch für Eure vielen Einsätze und freuen uns auf Eure weiteren Dienste. Der  Kirchenrat

Einweihung der Gedenkstätte für Sternenkinder


Am Montag, den 30. September 2019, ist die Gedenkstätte für Sternenkinder der Öffentlichkeit im Rahmen einer kleinen Feierlichkeit vorgestellt  worden.

Die Gespräche mit den  anwesenden Gästen, aber auch  spontane Begegnungen mit Friedhofsbesuchern, die uns bei den Vorbereitungs- und den Gestaltungsarbeiten der letzten Wochen über die Schulter guckten, zeigten uns, dass das Thema der Sternenkinder viele Menschen  bewegt.  Lange ein Thema, über das man nicht sprach, ein Thema, das man verdrängen musste, da aufgrund der Lebenssituation – besonders bei der Kriegs- und Nachkriegsgeneration – andere Probleme den Alltag prägten.

Doch auch heute ist die Geburt eines gesunden,  lebensfähigen Kindes nicht garantiert. Darum sind wir froh, nun auf unserem Friedhof eine Stätte des  Gedenkens zu haben. Sie ist offen für alle, zentral auf dem Friedhof gelegen und mit einer Bank zum Verweilen ausgestattet. Sie bietet Blick auf die von Künstlerhand gestaltete Sandsteinstele und die bereits  vorhandenen Kindergrabstätten, die durch eine strahlenförmige Bepflanzung mit der Stele verbunden  worden sind.

Noch sind die Pflänzchen klein, sie werden aber in den nächsten Jahren zu kräftigen Strahlen heranwachsen, die ganzjährig Insekten, wie Wildbienen und Schmetterlinge, anziehen. Symbolisch stehen die Farben und die Lebendigkeit für die Sternenkinder, die in den Herzen ihrer Familien immer  lebendig bleiben werden. Besonderer Dank geht an die vielen Spender, die die Verwirklichung der Gedenkstätte ermöglicht haben.

Trotz Umzug Gemeindeglied bleiben

Gemeindeglieder, die aufgrund persönlicher oder beruflicher Umstände aus dem Gebiet der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Bentheim wegziehen (z. B. im Zusammenhang mit der Aufnahme eines Studiums oder weil sie nunmehr in einer Pflegeeinrichtung außerhalb des Gemeindegebietes wohnen), gehören mit dem Wechsel des Wohnsitzes automatisch zur Kirchengemeinde des neuen Wohnortes.

Für kirchliche Amtshandlungen (z. B Taufen, Trauungen, evtl. Geburtstagsbesuche, Beerdigungen) sind dann die Pastoren der neuen Kirchengemeinde zuständig. Wer jedoch viele Jahre oder Jahrzehnte zu unserer Kirchengemeinde gehört hat, möchte vielleicht auch weiterhin kirchlich nach Bentheim gehören. Diesem verständlichen Wunsch trägt die Möglichkeit der "Umpfarrung" Rechnung: auf Antrag bleibt die bisherige Gemeindezugehörigkeit bestehen bzw. wird wieder hergestellt.

Das entsprechende Antragsformular kann in unserem Gemeindebüro bei Frau Jennrich (Tel. 5077) angefordert werden oder (bald) von der Homepage unserer Gemeinde heruntergeladen werden. Wie die nachfolgende (verkleinerte) Wiedergabe des Formulars zeigt, bedarf es für den Antragsteller nur geringen Aufwandes, um den Antrag zu stellen: er braucht im Kopf des Formulars lediglich anzukreuzen bzw. anzugeben, dass er die Fortsetzung der Mitgliedschaft in der Kirchengemeinde Bentheim bzw. (falls der Umzug bereits erfolgt sein sollte) den Erwerb der Mitgliedschaft wünscht.
Außerdem sind im blau unterlegten Bereich die Personalien anzugeben und eine Unterschrift zu leisten. Die weiteren Felder des Formulars brauchen durch den Antragsteller nicht ausgefüllt zu werden.

Für etwaige Rückfragen zum Thema Umpfarrung stehen gerne unsere Pastorin Heike Parschat (Tel. 05922-2200) oder unsere Gemeindesekretärin Susanne Jennrich (Tel. 05922-5077) zur Verfügung. Der Verbleib oder die Rückkehr in die Heimatkirchengemeinde im Wege der Umpfarrung hat auch Bedeutung für unsere Gemeinde selbst: Die Zahl der Gemeindeglieder hat maßgeblichen Einfluss auf die Höhe der jährlichen Kirchensteuerzuweisung und den Pfarrstellenschlüssel.

Was machen wir im Kindergottesdienst?

Wenn der Kindergottesdienst einmal im Monat stattfindet, dann wartet unser Team immer bis alle Kinder da sind. Am Anfang sprechen wir unser gemeinsames Gebet. Jeweils ein Kind zündet die Kerze an, ein anderes stellt die Blume hin, die Bibel wird geöffnet und hingelegt, der Fisch dazugelegt und das Geld für das Patenkind eingesammelt. Danach wird das vorbereitete Thema gestartet.

Im Mai, beim Kindergottesdienst, haben wir die Geschichte von Jesus und den Fischern als Thema gehabt. Wir haben den ersten Teil vorgelesen und sind dann aus dem Clubzimmer runter in den Eingangsbereich des Hauses der Gemeinde. Hier haben wir dann angefangen mit den Kindern ein Boot zu bauen. Die Kinder fanden das toll und fingen direkt an zu bauen und weitere Pläne zu schmieden. Damit das Boot noch schöner aussah, holten wir noch Decken und alte Kleidung, die teils zum Auslegen des Bootes, teils als Verkleidung genutzt wurden. Die Kinder schlüpften für einen Zeitraum in ihre eigene kleine Fantasiegeschichte mit Kapitänen und vielen anderen Rollen.

Nach einiger Zeit beendeten wir das Spiel und lasen den nächsten Teil der Geschichte, bis wir zu unserem nächsten Punkt kamen. Wir haben dann mit den Kindern Fische gebastelt, die die Kinder liebevoll angemalt und gestaltet haben. Als alle Fische fertig waren, gingen wir wieder zu unserem Boot und legten die Fische in Kartoffelsäcke, die die Fischernetze symbolisierten. Die Geschichte wurde weiter gelesen und es wurde erzählt, dass die Fischer mit Jesu Hilfe nun doch Fische gefangen hatten.
Also durften die Kinder die "Netze" einholen und haben die Fische auf den Boden des Bootes fallen lassen. Unser Fang wurde mit Schaschlik-Spießen über einem "Feuer" (das wir mit Stroh nachgestellt haben) gegrillt.

Nach dem Spiel haben wir alles wieder weggeräumt und die kurze Zeit bis zum Ende des Kindergottesdienstes mit "Wie tief ist das Wasser" und "Ente - Ente - Gans" spielen überbrückt. Als die Eltern kamen, sangen wir noch unser Abschlusslied und die Kinder durften ihre Fische mit nach Hause nehmen.

Erläuterungen zur Läuteordnung


Samstags abends um 16.45 Uhr in Bentheim: das volle Geläut unserer Glocken 1-3 beginnt und läutet 15 Minuten lang den Sonntag ein. Niemand braucht auf seine Armbanduhr oder das Display seines Smartphones zu blicken. Im Sommer verstummen dann langsam die Rasenmäher und andere Gartengeräte. Es wird ruhiger, der Sonntag kann kommen.

Bevor der sonntägliche Gottesdienst beginnt, erklingen ab 9.45 Uhr wieder die Glocken 1-3, jedoch nur bis 9.55 Uhr, denn dann übernimmt unser Pingelchen, oben in der Turmkapelle, die Arbeit. Wer dann noch nicht in der Nähe der Kirche ist, muss sich beeilen.

Nicht nur am Sonn- oder Feiertagen erklingen unsere Glocken, auch während der Woche. Denn auch während der Woche finden Gottesdienste statt: Hochzeiten, Dankgottesdienste oder Schulgottesdienste. Ein besonderes Geläut erklingt um 0.00 Uhr in der Silvesternacht. Dieses hat einen heidnischen Ursprung und sollte ursprünglich Dämonen vertreiben. Inzwischen begrüßen wir mit diesem Geläut das neue Jahr als Jahr des Herrn.

Signalwirkung hat das Kleppen (einzelnes Anschlagen der tiefen Glocke) von 11.30 Uhr bis 11.40 Uhr. Mit dem Kleppen erfahren wir, dass ein Gemeindeglied (reformiert oder altreformiert) verstorben ist. Im Anschluss an das Kleppen erklingt dann zum Totengedenken das volle Geläut bis 12.00 Uhr. Damit ist unsere Gemeinde in Gedanken bei der trauernden Familie. Am Tag des Begräbnisses, beim Gang von der Friedhofskapelle zum Grab, erklingen dann wieder für 20 Minuten die Glocken 1-3, als Gedächtnisgeläut.

Aber auch während des Tages erklingt dreimal für jeweils zwei Minuten unsere mittlere Glocke und ruft uns seit alters her zum Gebet: morgens, 8.00 Uhr: Laudes, Morgenlob, in Erinnerung an die Auferstehung Jesu Christi am Ostermorgen, dann mittags um 12.00 Uhr: Sext, Mittagsgebet, zur Unterbrechung der Arbeit und die Vesper, das Abendgebet um 18.00 Uhr. Damit unterbricht dieses Geläut regelmäßig unseren Alltag. Manche meinen, dieses Geläut sei antiquiert und überholt. Doch gerade in unserer hektischen, digitalen Zeit, in der wir angeblich immer erreichbar sein müssen, schenken uns unsere Glocken eine erholsame Auszeit.